Fragen und Antworten

Für weitere Fragen steht Ihnen unten auf der Seite ein kleines Formular zur Verfügung. Stellen Sie einfach eine Frage, die Ihnen in diesem Zusammenhang auf den Nägeln brennt.
Ansonsten haben wir versucht, hier Antworten auf einige Fragen zu geben.

Was ist Onkel Emma?

Das Modell einer Genossenschaft ist, um es vereinfacht auszudrücken, das eines geprüften Vereins. Die Genossenschaft wird, je nach Größe alle zwei Jahre oder jedes Jahr dahingehend überprüft, ob die verwendeten Mittel zum Wohl der Mitglieder verwendet werden. Neben der wirtschaftlichen Überprüfung findet auch eine satzungsgemäße Überprüfung statt. Werden die in der Satzung genannten Ziele und Vorstellungen auch umgesetzt und verwirklicht? Diese Transparenz ist gesetzlich geregelt und wird auf turnusmäßigen Generalversammlungen allen Interessierten offengelegt.

Das Prinzip von Onkel Emma soll auf drei Säulen, der Einkaufsgenossenschaft, einem kleinen Kiosk und einem Getränkemarkt beruhen.

Die Einkaufsgenossenschaft soll allen Mitgliedern die Möglichkeit geben, an zwei festen Tagen der Woche, Dienstag und Freitag, vorher bestellte Lebensmittel und Drogerieartikel aus dem Hamberger Großmarkt im Laden abzuholen oder sich vor die Haustür liefern zu lassen. Die Einbeziehung weiterer Märkte wie z. B. dem Frischemarkt im Schlachthof, dem Münchner Gemüsegroßmarkt, dem Münchner Schlachthof, oder Anbietern wie Tagwerk ist geplant.

Grundnahrungsmittel aus dem Münchner Umland können im Laden von Genossenschaftsmitgliedern bezogen werden.

Bestellungen nehmen wir über unsere Webseite, telefonisch oder direkt im Laden entgegen.

Der Getränkemarkt liefert an Haushalte, Firmen und Büros im Lehel. Eine Bestellung ist per Webseite, telefonisch oder direkt im Laden möglich. Genossenschaftsmitglieder haben Priorität bei der Bestellung und der Lieferung und erhalten günstigere Preise.

Wie funktioniert Onkel Emma? Und was kostet die Mitgliedschaft?

Kernstück ist die Einkaufsgenossenschaft. Um Mitglied zu werden, ist eine einmalige Genossenschaftseinlage in gestaffelten Anteilen in Höhe von 100,- Euro einzulegen. Dabei gilt: Haushalte zahlen zwei Anteile (200,- Euro). Firmen zeichnen vier Anteile, also 400,- Euro. Für einkommensschwache Mitglieder besteht die Möglichkeit, sich mit einen Anteil in Höhe von 100,- Euro an der Genossenschaft zu beteiligen. Stimmrechte ergeben sich pro Kopf, nicht nach der Höhe der Einlage. Als Mitglied haben Sie die Möglichkeit, bestellte Waren (inklusive Getränke) von den oben genannten Lieferanten und Erzeugern mit einem Genossenschaftsaufschlag zu beziehen, der geringer ausfallen wird als der übliche Einzelhandelsaufschlag.

Onkel Emma funktioniert durch seinen Mitglieder. Um die Preise der Lieferanten und Erzeuger günstig weiterzugeben, sollten die Mitglieder der Genossenschaft das Angebot weitestgehend nutzen. Eine höherer Umschlag bedeutet eine stabile Versorgung, die im Lehel zunehmend schwieriger wird und sich auf bespielte Randgebiete wie Isartor oder Paradiesstraße konzentriert. Diese Konzentration bedeutet weite Wege und mitunter mäßige Qualität, die in den beiden aktiven Lebensmittelläden teilweise angeboten wird.

Die Waren aus den Großmärkten sind vielfach ähnlich teuer wie mäßige Qualität, die in den beiden aktiven Lebensmittelläden mitunter angeboten wird. Allerdings ist die Qualität der Waren, je nach Auswahl, deutlich höher und Standardwaren sowie Spezialitäten stehen zu vertretbaren Preisen zur Verfügung.

Fragen zu einem monatlichen Mitgliedsbeitrag finden Sie unten.

Welche Vorteile habe ich als Mitglied in der Onkel Emma Genossenschaft?

Mit der einmaligen Einlage von 200,- Euro (für Firmen 400,- Euro, für reduzierte Einkommen 100,- Euro) besteht die Möglichkeit, den Einkauf bequem von zuhause aus zu organisieren. Zwei Einkaufstermine, zunächst am Dienstag und am Freitag decken den wöchentlichen Bedarf. Die bestellten Waren sind ab Dienstag Nachmittag bzw. Freitag Nachmittag im Laden verfügbar und abholbereit oder werden nach Absprache und Möglichkeit ins Haus geliefert. Nicht zu vernachlässigen ist die eingesparte Einkaufszeit, die Qualität der Waren aus dem Großhandel und nach Möglichkeit eine geringere Genossenschaftsmarge als im konventionellen Einzelhandel.

Mitmachen ist erlaubt und erwünscht. Bei Onkel Emma können neue Einkaufsmöglichkeiten erschlossen werden, Großbestellungen können aufgeteilt und spezielle Angebote eingeholt werden. Bestellen Sie gemeinsam mit Ihren Nachbarn und teilen Sie größere Mengen unter sich auf.

Wie werden die Waren eingekauft und geliefert?

Wenn die Waren nicht angeliefert werden, wie z.B. Getränke, werden die Waren mit Lastenfahrrädern eingekauft und ausgefahren. Das spart Energie und Kosten und gewährleistet eine schnelle Umsetzung, da das Fahrrad auf kurzen Strecken die momentan vorteilhafteste Transportmethode ist. Bei Bestellungen und Einkäufen aus dem Umland muss auf die Anlieferung oder Abholung mit konventionellen Mitteln, sprich Fahrzeugen von StattAuto, zurückgegriffen werden. Hier ist die Genossenschaftsmarge zwangsläufig höher als bei Abholungen, die mit dem Lastenfahrrad durchgeführt werden können.

Wiird es möglich sein, Naturkost zu bestellen?

Ja. Der Webshop wird momentan mit ca. 4.000 bestellbaren Produkten bestückt. Per Newsletter informieren wir Sie, wenn ein Testzugang erstellt wurde und Sie das Angebot anschauen können. Naturkost, Lebensmittel und Drogerieartikel setzen eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft voraus.

Was kann eingekauft werden?

Fleisch, Käse, Pasta, Reis, Mehl, Schokoladen, Desserts, Tiefkühlwaren, Weine, Spirituosen, Biere, Säfte, Wasser, Konserven, Milch, Gemüse und Obst, aber auch Toilettenartikel, Reinigungsutensilien, Gläser, Teller, Küchengeräte und Küchenzubehör.

Im Grunde alle verfügbaren Artikel, die wir nach Abspache mit den Genossenschaftsmitgliedern anbieten. Die Abnahmemengen sind in den verschiedenen Märkten unterschiedlich, teilweise sind kleinere Gebinde verfügbar, andere Liefermengen können gemeinsam bestellt und in kleinere Gebinde aufgeteilt werden.
Das Hauptaugenmerk in punkto Lebensmitteln werden Naturkostwaren sein, sofern sich dazu eine Lieferkette aufbauen lässt.

Wie werde ich Genossenschaftsmitglied?

Auf unserer Webseite www.onkel-emma.eu finden Sie eine PDF-Datei als Download. Füllen Sie die benötigten Felder in dieser Datei auf Ihrem Bildschirm aus, unterschreiben Sie das ausgedruckte Exemplar und bringen Sie Ihren Antrag bei uns vorbei oder schicken Sie ihn per Post. Ein Online-Formular finden Sie hier.
Sobald der jeweilige Genossenschaftsanteil auf dem Konto der Genossenschaft eingegangen ist, erhalten Sie per Post oder persönlich Ihren Ausweis, der Ihnen alle Vorteile eines Genossenschaftsmitglieds einräumt.

Wie kann ich kündigen?

Die Kündigungsfrist beträgt 1 Jahr zum Ende des Geschäftsjahres, um die Stabilität der Einlagen zu gewährleisten. Das heißt z.B.: Sie kündigen am 04. Mai 2016 und ab dem 31. Dezember 2017 erlischt Ihre Mitgliedschaft. Zu diesem Zeitpunkt erstatten wir Ihnen Ihren eingelegten Genossenschaftsanteil zurück. Es besteht die Möglichkeit, den eigenen Genossenschaftsanteil an ein neues Mitglied zu übertragen. Die Genossenschaft behält sich vor, Mitglieder auszuschließen bzw. nicht zuzulassen, wenn sich Unregelmäßigkeiten bei der Bestellung, Lieferung oder Bezahlung ergeben haben oder wichtige Gründe gegen eine Mitgliedschaft vorliegen sollten.

Wie bestelle ich?

Sie können den Webshop verwenden, uns eine Email zusenden, im Laden ein Bestellformular ausfüllen oder uns telefonisch Ihre Bestellung durchgeben. Achten Sie bei einer telefonischen Bestellung oder bei einer Bestellung per Email darauf, dass Ihre Mitgliedsnummer erfasst wird und die Emailadresse bzw. Ihre Telefonnummer mit den bei uns hinterlegten Daten übereinstimmt. Damit möchten wir ungewollte oder unautorisierte Bestellungen vermeiden. Sie erhalten bei einer Emailbestellung oder einer Bestellung über die Webseite eine Bestätigung, dass Ihre Bestellung eingegangen ist.

Wie zahle ich?

Sie können bei Abholung bar oder per Lastschrifteinzug bezahlen. Für den Lastschrifteinzug benötigen wir von Ihnen einmalig eine schriftliche Genehmigung, die Sie jederzeit bis zu 8 Wochen nach der Zahlung widerrufen können. Zahlungen per EC-Karte, per PayPal oder per Kreditkarte sind aus Kostengründen nicht möglich.

Kann ich bei einem Einkauf dabei sein?

Selbstverständlich nehmen wir Sie mit. Vereinbaren Sie einen Termin und Sie können mit uns in den jeweiligen Großmarkt oder Bauernhof fahren. Da der Einkauf über die Genossenschaft abgerechnet wird, ist eine Verringerung der Genossenschaftsmarge nicht möglich.

Wo und wie kann ich die Preise der Waren erfahren?

Neben Katalogen, die im Laden ausliegen werden, erstellen wir momentan bemühen wir uns, eine elektronische Fassung der aktuellen Preise zu bekommen und auf der Webseite und im Laden zur Verfügung zu stellen. Da wir nicht wissen, ob die Lieferanten diese Listen als Datei zur Verfügung stellen können und wollen, versuchen wir, das Angebot manuell zu erfassen, bzw. nach Ihren Anfragen zu verarbeiten. Toilettenpapier wäre ein Standardprodukt, Marillenlikör eher eine Ausnahme und daher nachzufragen.

Was ist die Genossenschaftsmarge?

„The best things in life are free“ geht leider nicht, da für die Miete, den Einkauf, die Aufbewahrung, Personal und eine eventuelle Lieferung Kosten anfallen. Diese Kosten werden über einen Aufschlag weitergegeben. Allerdings wird der Anteil nicht so hoch wie ein üblicher Einzelhandelsaufschlag ausfallen, da wir bestrebt sind, kostendeckend und nicht gewinnmaximierend zu arbeiten.
Ein Aspekt der Genossenschaftsmarge ist die Abhängigkeit von einem monatlichen Mitgliedsbeitrag. Sollte es diesen geben, wäre die Marge natürlich kleiner, da ein Teil der Kosten ja über den Beitrag abgedeckt würde.

Gibt es einen monatlichen Mitgliedsbeitrag?

Das wäre eine Überlegung, die in der Generalversammlung beschlossen werden müsste. Ein monatlicher Beitrag von 5 bis 10 Euro würde die Einkäufe günstiger machen, da ein fester Anteil an den Kosten gedeckt wäre. Die Höhe des monatlichen Beitrags würde mit steigender Mitgliederzahl sinken.

Wie läuft die Lieferung der bestellten Waren?

Geplant ist eine feste Größe, die sich im Transportfahrrad unterbringen lässt. Die Kisten, die einheitlich über die Genossenschaft gekauft werden, werden über ein Pfandsystem an den jeweiligen Haushalt vermietet. Geplant ist ein Lieferpreis, der sich nach dem Radius des Ladens errechnet und noch bestimmt werden müsste. Dazu ist es sinnvoll, kurz  auf den Generalversammlungen zu diesem Thema seine Meinung abzugeben.

Wann geht's los?

Ab Anfang August 2016 ist der Kioskbetrieb mit einer kleinen Auswahl an Getränken, Tabakwaren und Süssigkeiten von Montag bis Samstag in der Zeit von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr aktiv. Kommen Sie im Laden in der Adelgundenstr. 5 / Eingang Mannhardtstr. vorbei.

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